Hilfe & Docs

Dokumentation

Die vollständige Bedienungsanleitung für Promphant — von den ersten Schritten über Prompts, Bausteine und Builder bis zu Import, Export und guter Prompt-Praxis.

Überblick

Promphant organisiert Prompts, Builder und wiederverwendbare Bausteine lokal auf deinem Gerät. Inhalte liegen in sogenannten Vaults — eigenständigen Sammlungen, die Prompts, Builder, Bausteine, Kategorien und zugehörige Verwaltungsdaten enthalten.

Der Hauptbildschirm gliedert sich in vier Bereiche:

  • Prompts — gespeicherte Prompts mit Titel und Inhalt; optional Beschreibung, Kategorie, Tags, Favorit, Icon, Bilder, Dateien, Varianten, Schritte, Variablen und Bausteine.
  • Builder — geführte Vorlagen aus mehreren Eingabeschritten, die beim Ausführen zu einem finalen Prompt zusammengesetzt werden.
  • Bausteine — wiederverwendbare Text- oder Strukturteile, die vor oder nach einem Prompt eingefügt werden.
  • Einstellungen — Kategorien, Sprache, Theme, Vaults, Verschlüsselung, PIN-Sperre, Import/Export und rechtliche Informationen.

Zusätzlich gibt es eine Bibliothek mit vorgefertigten Prompts, Buildern, Bausteinen und Packs sowie eine integrierte Hilfe.

Promphant ist keine bloße Textliste, sondern eine strukturierte Prompt-Bibliothek: Du kannst Prompts speichern, kopieren, bearbeiten, duplizieren, verzweigen und löschen, mit Tags, Kategorien und Favoriten organisieren, über Varianten und Schritte strukturieren, Platzhalter wie {{thema}} verwenden, Bausteine einbinden, Builder ausführen, Inhalte im- und exportieren sowie Vaults getrennt führen und optional lokal verschlüsseln.

Erste Schritte

In der App arbeitest du in einem aktiven Vault. Im Hauptbereich wechselst du zwischen Prompts, Builder, Bausteine und Einstellungen — auf Mobilgeräten auch per Wischen. Unten rechts liegt ein Aktionsbereich für neue Inhalte sowie der Zugang zu Hilfe und Bibliothek.

Sinnvolle Reihenfolge für den Start

  1. Vault prüfen — in den Einstellungen den aktiven Vault prüfen; für Arbeit, Privates oder Kunden eigene Vaults anlegen.
  2. Kategorien anlegen — wenige grobe Kategorien wie „Arbeit“, „Coding“, „Marketing“ oder „Recherche“.
  3. Ersten Prompt anlegen — einen, den du wirklich regelmäßig nutzt, mit klarem Titel, Inhalt, Kategorie und Tags.
  4. Bausteine für Wiederholungen — wiederkehrende Formulierungen als Bausteine speichern.
  5. Builder für Abläufe — lohnt sich besonders bei mehrstufigen Aufgaben oder Vorlagen mit wiederkehrenden Fragen.
  6. Bibliothek erkunden — vorgefertigte Inhalte übernehmen und an deine Bedürfnisse anpassen.

Eine gute Startstruktur

  • 3 bis 6 Kategorien.
  • Pro Prompt 2 bis 5 aussagekräftige Tags.
  • Favoriten nur für wirklich häufig Genutztes.
  • Bausteine nur für wiederkehrende Elemente, nicht für jeden Satz.
  • Builder für Arbeitsabläufe, nicht für einfache Einmal-Prompts.

Prompts

Ein Prompt ist eine gespeicherte Anweisung an ein KI-System — ein strukturierter Eintrag mit mindestens einem Titel und einem Inhalt. Mögliche Bestandteile:

  • Titel — Name in der Übersicht.
  • Beschreibung — kurze Erklärung des Zwecks.
  • Inhalt — die eigentliche Anweisung an die KI.
  • Kategorie & Tags — grobe Einordnung und feingranulare Schlagwörter.
  • Favorit, Icon, Bilder, Dateien — Markierung, visuelle Kennzeichnung und Anhänge.
  • Varianten — alternative Fassungen innerhalb desselben Prompts.
  • Schritte — mehrere aufeinanderfolgende Teil-Prompts.
  • Branches — eigenständige, verknüpfte Abwandlungen.
  • Variablen — Platzhalter, die beim Kopieren gefüllt werden.
  • Bausteine — wiederverwendbare Textteile vor oder nach dem Prompt.

Einen neuen Prompt erstellen

  1. Bereich Prompts öffnen.
  2. Auf „Neuer Prompt“ tippen.
  3. Titel eingeben.
  4. Den eigentlichen Prompt in das Inhaltsfeld schreiben.
  5. Optional Beschreibung, Kategorie und Tags ergänzen.
  6. Optional Icon, Bilder, Dateien, Varianten, Schritte oder Bausteine hinzufügen.
  7. Speichern.

Ein guter Titel nennt den Zweck — etwa „LinkedIn-Beitrag aus Stichpunkten erstellen“ oder „Code-Review mit Risiken und Verbesserungen“ statt nur „KI Prompt“.

Wichtige Felder

  • Titel — kurz und eindeutig; Unterschiede ähnlicher Prompts direkt benennen („kurz“, „formal“, „für Social Media“).
  • Inhalt — so schreiben, dass er auch in einigen Wochen verständlich ist; vage Formulierungen wie „Mach das besser“ vermeiden.
  • Beschreibung — optional, erklärt Wann, Wozu und besondere Hinweise.
  • Kategorie — grobe Schublade, nicht zu kleinteilig.
  • Tags — werden getrimmt, kleingeschrieben, dedupliziert und sortiert; ideal für flexible Filter.
  • Favorit — nur für wirklich häufig gebrauchte Prompts.

Bearbeiten, löschen, duplizieren

Prompts findest du über Liste, Suche, Kategorie, Tags oder Favoriten, öffnest sie, änderst die Felder und speicherst. Zum Experimentieren ohne Änderung des Originals nutzt du besser eine Variante, einen Branch oder ein Duplikat.

Das Löschen wird vorher bestätigt und kann nicht rückgängig gemacht werden — sichere wichtige Prompts vorher über einen Export. Duplizieren erzeugt einen Ausgangspunkt mit neuen internen IDs; bei Prompts mit Branches kann der Unterbaum berücksichtigt werden, und der Favoritenstatus wird nicht einfach übernommen.

Kopieren & Variablen

Über Kopieren wird der zusammengesetzte Prompt übernommen. Enthält er Variablen im Format {{variable}}, fragt die App die Werte ab; verknüpfte Bausteine werden je nach Platzierung vor oder nach dem Prompt eingefügt. Erlaubt sind Buchstaben, Zahlen und Unterstriche im Variablennamen.

Schreibe einen verständlichen Einführungstext zum Thema {{thema}} für die Zielgruppe {{zielgruppe}}. Der Ton soll {{ton}} sein.

Beim Kopieren füllst du dann etwa thema, zielgruppe und ton aus — so nutzt du denselben Prompt schnell für unterschiedliche Themen.

Varianten, Schritte & Branches

Varianten sind mehrere Fassungen innerhalb desselben Prompt-Eintrags — z. B. „kurz“/„ausführlich“, „formal“/„freundlich“ oder „Deutsch“/„Englisch“. Du legst sie über den Varianten-Bereich beim Bearbeiten an.

Schritte zerlegen eine größere Aufgabe in aufeinanderfolgende Teil-Prompts (z. B. Analyse → Planung → Umsetzung → Prüfung). Gut, wenn die Aufgabe logisch aufeinander aufbaut.

Branches sind eigenständige, mit dem Original verknüpfte Abwandlungen — ideal, um neue Richtungen zu testen, Zielgruppen getrennt zu pflegen oder einen Baum von Abwandlungen zu behalten. Eine Variante bleibt im selben Prompt, ein Branch ist ein eigener Eintrag.

Prompt-Qualität

Beim Schreiben bewertet die App die Qualität anhand von Klarheit, Kontext, Vorgaben, Ausgabeformat und Umsetzbarkeit. Nutze die Hinweise als Checkliste, nicht als starre Regel — ein bewusst kurzer Prompt kann völlig in Ordnung sein.

Bausteine

Bausteine sind wiederverwendbare Text- oder Strukturteile, die du in mehreren Prompts nutzt — so kopierst du gleiche Anweisungen nicht immer wieder. Es gibt zwei Typen:

  • Textbaustein / Anweisung — für Rollen, Tonalität, Qualitätsregeln oder Zielgruppenhinweise.
  • Strukturbaustein / Ausgabeformat — für Antwortformate wie Tabellen, JSON-Strukturen, Listen oder Abschnitte.

Bausteine lohnen sich für Textteile, die in vielen Prompts vorkommen, sich gelegentlich ändern, standardmäßig vor oder nach Prompts stehen oder eine wiederkehrende Struktur bzw. Qualitätsregel beschreiben. Beispiele: „Antworte sachlich, knapp und ohne Floskeln.“ oder „Gib das Ergebnis als Tabelle mit den Spalten Problem, Ursache, Lösung aus.“

Einen Baustein erstellen

  1. Bereich Bausteine öffnen.
  2. Typ wählen (Text- oder Strukturbaustein).
  3. Eindeutigen Titel eingeben, optional eine Beschreibung.
  4. Den Inhalt des Bausteins schreiben.
  5. Tags und optional eine Kategorie hinzufügen.
  6. Standard-Platzierung festlegen: vor oder nach dem Prompt.
  7. Optional als Standard markieren, dann speichern.

Platzierung

„Vor dem Prompt“ eignet sich für Rolle, Kontext und Tonalität; „nach dem Prompt“ für Ausgabeformat, Prüfschritte oder Zusatzregeln. Beim Zusammensetzen gilt: zuerst die „vor“-Bausteine, dann der Prompt-Inhalt, danach die „nach“-Bausteine.

Verwenden, bearbeiten, exportieren

In einem Prompt wählst du im Baustein-Bereich den passenden Baustein, prüfst die Reihenfolge in der Vorschau und speicherst. Bausteine lassen sich wie Prompts bearbeiten, favorisieren und löschen — beim Löschen werden Verknüpfungen aus Prompts entfernt. Importieren kannst du aus .md, .txt oder .json; exportieren als Markdown oder JSON, wobei bei JSON unter anderem die Standard-Platzierung gespeichert wird.

Prompt-Builder

Ein Builder ist eine geführte Vorlage: Du definierst Schritte, beim Ausführen beantwortet man sie nacheinander, und aus den Antworten und Fragmenten erzeugt die App einen finalen Prompt. Sinnvoll, wenn ein Prompt regelmäßig aus mehreren Angaben zusammengesetzt wird, Auswahlmöglichkeiten vorgegeben sein sollen oder ein Prozess wiederholbar sein muss.

Ein Builder enthält ID, Version, Titel, Beschreibung, Tags, Kategorie, Icon, eine Ausgabe-Konfiguration und Schritte. Der unterstützte Ausgabe-Modus ist joinFragments: Fragmente aus den Schritten werden mit einem optionalen Trennzeichen zusammengesetzt.

Schritt-Typen

  • Text — kurze freie Texteingabe.
  • Textarea — längere freie Texteingabe.
  • Auswahl / Choice — vorgegebene Optionen (einzeln oder mehrfach wählbar).
  • Toggle — Ja/Nein- bzw. Ein/Aus-Entscheidung.
  • Info — reiner Hinweis ohne Eingabe.

Builder erstellen

  1. Bereich Builder öffnen, „Builder erstellen“ wählen.
  2. Unter „Allgemein“ Titel und optional Beschreibung eingeben.
  3. Kategorie und Tags zuordnen, optional ein Icon.
  4. Ausgabe-Konfiguration festlegen.
  5. Schritte hinzufügen und je Schritt den passenden Typ wählen.
  6. Titel, Beschreibung, Platzhalter und Template-Fragmente klar formulieren.
  7. Bei Bedarf Pflichtfelder, Auswahl- oder Sichtbarkeitsregeln setzen, dann speichern.

Builder ausführen

  1. Builder aus der Liste öffnen.
  2. Schritte nacheinander beantworten (Pflichtfelder sind erforderlich).
  3. Nach dem letzten Schritt „Ergebnis anzeigen“ wählen.
  4. Finalen Prompt kopieren oder als normalen Prompt speichern.

Beim Ausführen erscheinen Hinweise, wenn ein Pflichtfeld leer ist, keine Option gewählt wurde, eine Mehrfachauswahl die Mindestanzahl verfehlt, ein Toggle bestätigt werden muss oder keine sichtbaren Schritte vorhanden sind.

Builder lassen sich bearbeiten, löschen sowie in andere Vaults kopieren oder verschieben. Verschieben ist nicht immer verfügbar; integrierte Builder werden teils anders behandelt als eigene oder importierte. Nutze einen Builder für interaktive, wiederholbare Abläufe — ein einzelner Prompt ist besser für kurze Standardanweisungen mit wenigen Variablen.

Bilder, Icons & Anhänge

Prompts, Bausteine, Builder und Vaults können Icons besitzen. Die App nutzt das interne Format AppIcon32 — ein 32×32-Pixel-Icon mit begrenzter Farbpalette. Ausgewählte Bilder werden quadratisch zugeschnitten und auf dieses Format normalisiert. Je nach Bereich kannst du ein Icon hinzufügen, ändern oder entfernen; bei Vaults nur für den aktiven Vault.

Ein gültiges AppIcon32 hat Formatversion 1, Breite und Höhe 32, eine Palette mit maximal 32 Farben, einen Pixelcode mit genau 1024 Zeichen und optional einen gültigen Transparenzindex. Beim Import werden ungültige Icon-Daten verworfen — übernimm Icon-Daten nur aus gültigen Exporten.

Prompts können Bildanhänge enthalten. Auf Web werden Bilder als Data-URL gespeichert, auf anderen Plattformen in einem lokalen App-Verzeichnis. Bilder ersetzen nicht den Prompt-Text — beschreibe weiterhin klar, wie die KI mit dem Bild oder der Bildidee umgehen soll.

Neben Bildern sind auch Dateianhänge möglich (über einen Dokument- oder Fallback-Picker; auf Web als Data-URL, sonst lokal). Nutze Dateien vor allem als Kontextablage — ob ein externes KI-Tool die Datei direkt verarbeiten kann, hängt vom jeweiligen Tool ab.

Bibliothek organisieren

Kategorien sind grobe Ordnungsbereiche, die du in den Einstellungen anlegst, bearbeitest und löschst. Verwende wenige, stabile Kategorien wie „Arbeit“, „Coding“, „Marketing“, „Bildgenerierung“ oder „Recherche“ — Kategorien sind Hauptbereiche, nicht jedes Detail.

Tags sind flexible Schlagwörter für Querschnittsthemen (seo, linkedin, review, json, deutsch). Die App normalisiert Tags: Leerzeichen entfernen, leere Werte verwerfen, kleinschreiben, Duplikate entfernen und sortieren. Favoriten dienen als Schnellzugriff — markiere nur wirklich regelmäßig Genutztes.

Die Suche durchsucht bei Prompts Titel, Inhalt und Tags; bei Buildern und Bausteinen unter anderem Titel, Beschreibung, Kategorie und Tags. Es gibt Filter nach Kategorien, Tags und Favoriten sowie Sortierungen „Neueste zuerst“, „A bis Z“ und „Z bis A“.

Empfehlungen für eine übersichtliche Struktur

  • Zuerst Kategorien anlegen, dann Prompts.
  • Tags konsistent in Singular oder Plural verwenden, nicht gemischt.
  • Nur einige wenige Kern-Tags pro Eintrag.
  • Nur wirklich wichtige Einträge als Favorit markieren.
  • Regelmäßig prüfen, ob Tags zusammengeführt werden sollten.
  • Prompts nach Ergebnis oder Aufgabe benennen, nicht „Prompt 1“, „Prompt 2“.

Bibliothek, Import & Export

Die Bibliothek enthält vorgefertigte Prompts, Builder, Bausteine und Packs (Bündel zusammengehörender Einträge). Einträge installierst du in den aktiven Vault, optional mit oder ohne Kategorie. Kategorien sind unter anderem Bildgenerierung, Coding, Social Media, Business, Persönliche Entwicklung und Allgemein. Ohne Internetverbindung zeigt die App Offline- bzw. Ladehinweise.

Prompts importieren & exportieren

Prompts importierst du aus .json, .md oder .txt. Bei JSON ist content das Pflichtfeld; optional title, description, tags, variants, steps und icon. Bei Markdown oder Text wird der Inhalt übernommen; eine Überschrift oder der Dateiname wird zum Titel.

Prompts werden als JSON exportiert — einzeln oder inklusive Branches als Prompt-Unterbaum. Der Branch-Export enthält unter anderem kind: "prompt-subtree", version, rootPromptId und eine Prompt-Liste mit Parent-Beziehungen.

Beim Import eines Prompt-Subtrees prüft die App unter anderem, ob rootPromptId vorhanden ist, prompts nicht leer ist, jeder Prompt eine sourcePromptId hat, Parent-Verweise gültig sind, der Root keinen Parent hat, keine zusätzlichen Roots oder Zyklen existieren und alle Knoten zum Unterbaum gehören. Bei fehlerhafter Struktur wird der Import abgelehnt.

Bausteine & Builder

Bausteine importierst du aus .md, .txt und .json (erste Überschrift als Titel möglich); Export als Markdown oder JSON. defaultPlacement sollte before_prompt oder after_prompt sein — sonst gilt „vor dem Prompt“.

Builder werden als JSON im- und exportiert. Pflichtfelder sind id, version, title, output und steps; je Schritt id, title und type. Erlaubte Typen: text, textarea, choice, toggle, info. Choice-Schritte brauchen Optionen; Bedingungen und Sichtbarkeitsregeln müssen gültige Operatoren und Ziel-IDs nutzen.

Vault sichern

In den Einstellungen exportierst, speicherst oder importierst du den kompletten Vault mit Prompts, Buildern, Bausteinen, Kategorien und weiteren Daten. Bei aktiver Verschlüsselung wird der Vault verschlüsselt gespeichert. Auf Web sind lokale Datei- und Teilen-Funktionen teils eingeschränkt.

JSON-Dateien bearbeiten

  • Gültiges JSON verwenden und Pflichtfelder beachten.
  • IDs nur bewusst ändern.
  • Parent-Beziehungen in Branch-Exports erhalten, wenn die Struktur bleiben soll.
  • Exportierte Dateien als Vorlage nutzen.
  • Icons nur aus gültigen App-Exporten übernehmen.
  • Auf Dateigrößen und sehr lange Inhalte achten.

Warnungen, Limits & Sicherheit

Typische Pflichtfelder: Prompts brauchen einen Inhalt; Bausteine Titel und Inhalt; Builder eine korrekte ID, Version, Titel, Ausgabe-Konfiguration und Schritte; Builder-Schritte ID, Titel und einen gültigen Typ; Choice-Schritte mindestens eine Option. Bei ungespeicherten Änderungen warnt die App beim Verlassen — du entscheidest, ob du weiterbearbeitest oder verwirfst.

Häufige Importprobleme: Datei leer oder nicht lesbar, ungültiges JSON, nicht unterstützter Dateityp, fehlendes Pflichtfeld, zu langer Inhalt oder Titel, ungültige Parent-Verweise, mehrere Roots oder Zyklen im Subtree, ungültiges Builder-Schema oder ungültiges Baustein-Format. Unterstützt werden: Prompts und Bausteine als .json/.md/.txt, Builder als JSON, Vaults als Vault-Exportdateien.

Größen- und Inhaltsgrenzen

  • Prompt-, Baustein- und Builder-Importdateien: bis 5 MB, Vault-Importdateien: bis 50 MB.
  • Prompt-Titel und Baustein-Titel: bis 500 Zeichen.
  • Prompt-Beschreibung: bis 20.000 Zeichen.
  • Prompt-Inhalt, Baustein-Inhalt und Builder-Rohdaten: bis 2.000.000 Zeichen.

Icon-Fehler

Ein Icon ist ungültig, wenn es nicht 32×32 Pixel im internen Format hat, die Palette leer oder zu groß ist, der Pixelcode nicht zur Größe passt, ein Pixel auf eine nicht vorhandene Palettenfarbe verweist, der Transparenzindex ungültig ist oder ein ausgewähltes Bild nicht verarbeitet werden kann.

Sicherheitsprüfungen & Plattform

Beim JSON-Import vermeidet die App gefährliche Objekt-Schlüssel wie __proto__, constructor und prototype. URI-Felder werden geprüft; gefährliche Schemes wie javascript: oder vbscript: sind nicht erlaubt, Daten-URIs nur in bestimmten Fällen für Bilder. Lässt sich ein Favorit nicht speichern, prüfe, ob der Vault geladen ist. Manche Funktionen hängen von der Plattform ab — Teilen und lokales Speichern können auf Web eingeschränkt sein, die Datei- und Bildauswahl hängt vom verfügbaren Picker ab.

Gute Prompt-Praxis

Gute Prompts sind die wichtigste Grundlage für gute Ergebnisse. Die folgenden Punkte wirken am besten zusammen — als Checkliste, nicht als Pflicht.

  1. Klares Ziel — mit einem klaren Verb beginnen (Analysiere, Fasse zusammen, Erstelle, Vergleiche, Formuliere, Bewerte) und konkret sagen, was enthalten sein soll.
  2. Ausreichend Kontext — Worum geht es, für wen ist das Ergebnis, welche Ausgangslage und Einschränkungen gibt es?
  3. Ausgabeformat nennen — Liste, Tabelle, Markdown, JSON, Schritt-für-Schritt, E-Mail, Checkliste oder Fließtext.
  4. Rolle/Perspektive — z. B. „Handle als erfahrener technischer Redakteur“; die Rolle muss zur Aufgabe passen.
  5. Beispiele angeben — sie zeigen Länge, Tonalität, Format und Detailgrad.
  6. Tonalität beschreiben — sachlich, freundlich, professionell, ohne Floskeln und übertriebene Werbesprache.
  7. Einschränkungen nennen — maximale Länge, keine erfundenen Fakten, nur gegebene Informationen, keine Emojis.
  8. In Schritte aufteilen — große Aufgaben zerlegen, direkt im Prompt, über Schritte oder einen Builder.
  9. Iterativ verbessern — testen, Schwächen notieren, präzisieren, Varianten oder Branches nutzen, beste Version favorisieren.
  10. Bausteine für Regeln — wiederkehrende Regeln auslagern, damit Prompts kürzer und konsistenter bleiben.
  11. Variablen bewusst — für wechselnde Angaben; Konstantes besser als Baustein oder festen Prompt-Text.
  12. Ergebnis prüfbar machen — Begründungen, Annahmen und offene Fragen separat anfordern.

Ein Beispiel mit Kontext und klarer Vorgabe:

Ich betreibe einen kleinen Online-Shop für nachhaltige Büroartikel. Zielgruppe: Selbstständige und kleine Teams, die Wert auf langlebige Produkte legen. Erstelle eine freundliche, nicht werbliche Produktbeschreibung für einen wiederbefüllbaren Metall-Kugelschreiber. Gib das Ergebnis als kurzen Fließtext aus.

Typische Workflows

Prompt anlegen & sinnvoll taggen

Prompts öffnen → neuen Prompt erstellen → Titel nach Aufgabe und Ergebnis → Inhalt mit Ziel, Kontext, Format und Einschränkungen → Kategorie und 2–5 Tags → Qualität prüfen → speichern → im KI-Tool testen und bei Bedarf nachbessern.

Baustein für wiederkehrende Textteile

Wiederkehrende Formulierung erkennen → Bausteine öffnen → neuen Textbaustein mit eindeutigem Titel → Inhalt schreiben → Platzierung wählen (vor = Rolle/Ton, nach = Ausgabe/Prüfung) → speichern → in einem Prompt verknüpfen und die Vorschau prüfen.

Builder für einen mehrstufigen Prozess

Builder öffnen → neuen Builder mit Titel, Beschreibung, Tags und Kategorie → Schritt 1 als Text/Textarea, Schritt 2 als Choice, Schritt 3 als Toggle → Template-Fragmente formulieren → Pflichtfelder setzen → speichern → testweise ausführen → Ergebnis kopieren oder als Prompt speichern.

Inhalte wiederfinden

Passenden Bereich öffnen → Suche mit einem Begriff aus Titel, Inhalt oder Tags → nach Kategorie filtern → nach Tags filtern → Favoriten nutzen → alphabetisch oder nach Aktualität sortieren.

Prompt mit Variablen wiederverwenden

Prompt mit Platzhaltern wie {{thema}}, {{zielgruppe}} und {{ton}} erstellen → speichern → „Kopieren“ → Variablen im Dialog ausfüllen → finalen Prompt in dein KI-Tool einfügen.

Branch für eine neue Richtung

Ausgangs-Prompt öffnen → Branch-Bereich → übergeordneten Prompt wählen → Titel und Inhalt der Abwandlung anpassen → speichern → Original und Branch in der Nutzung vergleichen → behalten, wenn er dauerhaft einen eigenen Zweck erfüllt.

Bibliothekseintrag oder Pack übernehmen

Bibliothek öffnen → nach Thema oder Kategorie filtern → Eintrag öffnen → Download → optional eine Kategorie zuordnen → installierten Inhalt im aktiven Vault prüfen → an den eigenen Arbeitsstil anpassen.

Payload vor dem Import prüfen

JSON-Datei im Editor öffnen → Syntax prüfen → bei Prompts: content vorhanden? → bei Buildern: id, version, title, output und steps vorhanden? → bei Bausteinen: Titel und Inhalt sinnvoll? → bei Branch-Exports: rootPromptId und prompts passend? → importieren → Ergebnis direkt kontrollieren.

Vault sichern

Einstellungen → Vault-Bereich → „Vault exportieren“ oder Datei lokal speichern → Datei sicher aufbewahren → bei Verschlüsselung auch die Passphrase sichern → regelmäßig prüfen, ob die Sicherung aktuell ist.

Langfristig nutzen

Halte deine Bibliothek übersichtlich: Prüfe etwa einmal im Monat, welche Prompts du wirklich nutzt, lösche oder archiviere Veraltetes, markiere nur Wichtiges als Favorit und halte Kategorien stabil und grob.

Führe gleichbedeutende Tags zusammen (z. B. socialmedia/social-media, ki/ai, blogpost/blog, review/prüfung) und nutze eine Schreibweise konsequent. Vor einem neuen Prompt nach ähnlichen Titeln, Tags und Varianten suchen — oft reicht eine Variante oder ein Branch. Einen neuen Prompt nur anlegen, wenn er dauerhaft eigenständig ist.

Gute Namen beschreiben den Zweck („E-Mail freundlich kürzen“, „Code auf Risiken prüfen“); schlecht sind „Prompt“, „Test“ oder „Neu“. Bausteinnamen sagen, was sie bewirken („Freundlicher professioneller Ton“, „JSON-Ausgabe mit Begründung“). Bei Buildern: Schritte kurz halten, Pflichtfelder sparsam einsetzen, Auswahloptionen klar beschreiben und nach Änderungen einmal komplett durchtesten.

Trenne Kontexte in Vaults (Arbeit und privat, Kundenprojekte, sensible und allgemeine Inhalte, Experimente und produktive Vorlagen). Bei aktiver Verschlüsselung bewahre die Master-Passphrase sicher auf — ohne sie lässt sich der Vault nicht wieder öffnen. Exportiere den Vault regelmäßig, besonders vor größeren Aufräumaktionen oder vielen Test-Importen.

Kurzreferenz

Wann verwende ich was?

Funktion Geeignet für
Prompt Eine wiederverwendbare KI-Anweisung
Variante Alternative Fassungen im selben Prompt
Schritt Aufeinanderfolgende Teil-Prompts
Branch Eigenständige Abwandlung mit Bezug zum Original
Baustein Wiederverwendbare Text- oder Strukturteile
Builder Geführte, interaktive Prompt-Erstellung
Kategorie Grobe Ordnung
Tag Flexible Schlagwörter
Favorit Schnellzugriff auf häufig Genutztes
Vault Getrennte Sammlung von Inhalten
Bibliothek Vorgefertigte Inhalte und Packs zum Übernehmen

Empfohlene Mindeststruktur für einen Prompt

Aufgabe: Was soll die KI tun?
Kontext: Worum geht es und für wen ist das Ergebnis?
Vorgaben: Ton, Länge, Einschränkungen, Qualitätskriterien.
Ausgabeformat: Liste, Tabelle, Markdown, JSON, E-Mail usw.

Beispiel für einen vollständigen Prompt

Handle als erfahrener technischer Redakteur. Erstelle eine verständliche Erklärung zum Thema {{thema}} für Einsteiger ohne Vorwissen.

Ziel: Die Leser sollen die Grundidee, die wichtigsten Begriffe und einen praktischen Anwendungsfall verstehen.

Vorgaben:
- Schreibe auf Deutsch.
- Verwende kurze Absätze.
- Erkläre Fachbegriffe beim ersten Auftreten.
- Erfinde keine Fakten.
- Nenne offene Unsicherheiten separat.

Ausgabeformat:
1. Kurze Zusammenfassung in 3 Sätzen
2. Erklärung mit Zwischenüberschriften
3. Beispiel aus der Praxis
4. Häufige Missverständnisse
5. Nächste Schritte zum Weiterlernen

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